Die sexuelle Ausbeutung des Mannes fordert immer mehr Todesopfer!
24. Juli 2009 | Von harry | Kategorie: GesundheitLiebe Geschlechtsgenossen, liebe interessierte Damen!
Heute möchte ich ein Tabuthema ansprechen, dass wir nicht länger unterdrücken können, da diese Ignoranz bereits tausenden, deutschen Männern das Leben gekostet hat.
Die sexuelle Ausbeutung des alternden Mannes.
Wir Männer können nun einmal nicht immer, in unserer Rolle als starkes Geschlecht verharren, nein, wir müssen auch zu den Schwächen des männlichen Körpers stehen.
Über Libido und Potenzverlust wird inzwischen offen gesprochen, aber auch erst, seitdem die Pharmaindustrie Tabletten zur Heilung dieser vermeintlichen Erkrankung bereit hält.
Und damit sind wir beim Kern des Problems, handelt es sich bei Libidoverlust und Potenzschwäche wirklich um Erkrankungen?
Ich meine, wenn ich kein Bedürfnis nach Sex verspüre, fehlt mir doch auch nichts, oder?
Von einem Leiden kann man da wohl kaum sprechen.
Warum gehen dann immer mehr Männer, mit Viagra und Co., das Risiko eines tödlichen Infarkts ein?
Oft genug, war der ekstatische Ausruf: „Oh Gott, ich komme“ durchaus wörtlich zu nehmen.
Warum tun wir Männer das, um uns zu beweisen?
Nein, das haben wir schon in unserer Jugend.
Wir machen das, weil die Frauen unsere Wechseljahre nicht als das akzeptieren, was sie sind.
Ein natürlicher Prozess, der mit schwerwiegenden Symptomen einhergeht, der uns aber schließlich zu geistig reifen Menschen werden lässt, die sich aus dem Klammergriff des Testosteronterrors befreit haben.
Das Absinken des Hormonspiegels ist eine verdiente Gnade, nachdem wir unsere biologische Pflicht erfüllt haben.
Die meisten von uns haben bereits ein, oder sogar mehrere Kinder, unter Schmerzen und Entbehrungen gezeugt.
Was soll das Testosteron denn jetzt noch bewirken?
Schauen wir Männer uns doch einmal an, was hat es all die Jahre aus uns gemacht?
Triebgesteuerte Idioten!
Gut, wir wuchsen zu athletischen, muskelbepackten Adonissen heran, die feuchte Frauenträume wahr werden ließen, so war es zumindest bei mir, aber dann?
Nehmen wir doch nur die verheerende Wirkung des Testosterons, auf das männliche Gehirn.
In der Jugend kann schon ein kleiner Überschuss dieses Androgens zu einer totalen Gehirnerweichung führen, Neurologen sprechen in diesem Kontext von einem “Matscho-Hirn“.
Das ist irreversibel!
Aber selbst ein völlig normaler Spiegel macht es 14jährigen Jungs unmöglich sich in der Schule auf den Unterricht zu konzentrieren, besonders wenn hübsche Mädchen anwesend sind. Das Dumme ist, unter Androgenwirkung sind alle weiblichen Wesen ziemlich hübsch.
Das heißt Jungs sind aus hormonellen Gründen von Anfang an geborene Schulversager und schwer benachteiligt.
(Hier ist übrigens auch der Grund zu suchen, warum Mädchen nicht auf Streber stehen, die ahnen sofort, da stimmt etwas mit den Sexualhormonen nicht)
Denken wir nur an die furchtbaren Folgen für unsere Sexualität, wie vielen Frauen mussten wir uns hingeben, wie viele billige Affären, nur um endlich eine geeignete Mutter für unsere Nachkommenschaft zu finden?
Wie oft sind wir in fremden Betten erwacht und haben uns benutzt und schäbig gefühlt?
Ach, es war schrecklich!
Zeit unseres Lebens haben wir gebuhlt, geflirtet, uns lächerlich gemacht, wie blöd gearbeitet, um Geld zu haben, nur um Weibchen zu beeindrucken.
Und das, wie Automaten, gesteuert durch Testosteron.
Ich sage, Testosteron ist der größte Feind des Mannes und wir sollten uns über diese Alterserscheinung und die damit verbundene Ruhe freuen.
Aber was machen meine lieben Geschlechtsgenossen?
Die Weicheier lassen sich von ihren Frauen zum Urologen schleppen,
sobald sie im Alter keine Lust mehr haben.
Weil sie ihre Ehe nicht gefährden wollen!
Sie setzen sich den gefährlichen Nebenwirkungen von Hormonbehandlungen aus und schlucken Tabletten, nur um sich weiter zum Spielball niederer weiblicher Gelüste zu machen.
Wie lange soll das Schlafzimmer Martyrium alternder Männer noch weiter gehen?
Wie viele sollen noch, in Erfüllung ihrer Liebespflicht, ihr Leben lassen?
Ich sage, Männer emanzipiert Euch!
Auch Ihr habt ein Recht auf Wechseljahre, Migräne und Libidoverlust!
Wehrt Euch endlich, gegen die Erwartungshaltung der Frauen.
Also Männer, Hose hoch und lasst Euch nicht drüber kriegen!
Euer Harald Blumenau
Sprecher der Initiative
Kein Sex unter Lebensgefahr!









Haha, sehr gut geschrieben
GRIIIENS sehr gut
wir lassen uns nicht unterkriegen!!!!!!!
Verdammt noch mal…
wurd’ ja auch mal Zeit, daß das einer ausspricht!
Ich muss richtig schmunzeln über diesen Artikel.
Er würde sich sehr gut auf Seite 1 der Bildzeitung machen.
Also ich finde den Text richtig schlecht: Ich bin kein Opfer meines Testosterons. Ich bin gerne ich!!! Dazu gehört mein Testosteron und auch, dass ich mich als 14-Jähriger manchmal nicht auf den Unterricht konzentrieren konnte, weil schöne Frauen anwesend waren. Das war ein Gefühl, auf das ich in meinem Lebenslauf nicht verzichten möchte. Männer sind sehr gut, so wie sie sind und sogar noch viel besser :). Allerdings hast du in einem Punkt recht: Auch ich glaube, dass einige der Potenzmittelnehmer gar keinen Mangel an Potenz haben. Ich hab es selber erlebt, und erlebe es immernoch. Manchmal habe ich einfach keine Lust auf Sex. Ich sage es meiner Partnerin aber einfach. Wenn sie mich will, kommt etwa “Schatz, du, ich hab im Moment keine Lust. Ich würde lieber Kuscheln”. Das ist für manche Frauen nicht einfach, aber das muss es auch nicht. Ich lasse mich zu nix zwingen. Wer wie ich schon oft erfahren hat wie es ist , wenn man(n) keine Lust hat, es aber dennoch unter großer Anstrengung (ständiges Vorstellen von sexuellen Fantasien etc.), der Partnerin zu Liebe tut, der weiß, dass ehrlich “nein” sagen, die bessere Wahl ist. Für mich, nicht für meine Partnerin, und um mich geht es mir in erster Linie. Meine Partnerinnen haben das zumindest nach Außen immer verstanden, und falls sie das nicht tun, ist es mir egal, denn ich bin sau wertvoll!!!! Ich denke du bist ein echtes Opfer der Frauenbewegung. Seine Triebe abgespalten von seiner Persöhnlichkeit zu sehen ist falscher als alles andere. Das macht so viel Freude. Auf die ganzen Abenteuer möcht ich nicht verzichten. Und zum Idioten hab ich mich noch nie gemacht. Du hast es selbst in der Hand, ob du dich und deine Männlichkeit zu schätzen weißt. Es herrscht nämlich ein absoluter Irrglaube: Ich habe, und werde, nie einer Frau einen ausgeben, es sei denn, sie ist eine echte platonische Freundin, oder ich bin mit ihr länger zusammen. Erstmal muss die Frau sich beweisen. Und was soll ich sagen, es funktioniert. Viele Frauen suggerieren, dass sie das von einem Mann erwarten, dass er ihnen etwas ausgibt. Eben: Aber ich suggeriere mir, dass ich etwas von Frauen erwarte und von mir stets nur mich selbst. Wer danach lebt, was Frauen wollen, der hat verloren. Lebe die Frauen, aber lebe nicht nach ihnen. Ob sie etwas von dir erwarten, oder nicht, spielt keine Rolle. Ehrlich gesagt widerstrebt mir das auch dermaßen, mich für eine Frau anders zu verhalten als ich bin, bzw sie einzuladen, auf sie zu warten, usw. Das erwarte ich auch nicht von ihr. Und wir sind gleichberechtigt und nicht männlich bepflichtet.
Abschließend meine Zusammenfassung: Ich liebe und lebe mein Geschlecht, und alles, was damit im Zusammenhang steht, und wenn im Zusammenhang nichts steht :), dann deshalb weil ich es nicht liebe.