Grippe und Partnerschaft
5. Februar 2009 | Von harry | Kategorie: GesundheitWinterzeit-Grippezeit!
Natürlich wissen wir alle wie wir uns zu verhalten haben, wenn uns
trotz aller Vorsichts Maßnahmen ein Virus erwischt.
Viel komplizierter verhält es sich, wenn der Lebenspartner erkrankt.
Ganz besonders wenn dieser eine Frau ist, was statistisch betrachtet auf die meisten
weiblichen Ehe Partner zutrifft.
Deswegen ist gerade im Umgang mit der erkälteten Ehefrau
äußerste Sensibilität gefragt.
Dazu muss man wissen, dass das weibliche Geschlecht selbst auf
scheinbar harmlose Erkältungs Krankheiten völlig anders reagiert,
als dies bei Männern der Fall ist.
Dieses konnte ich in langjährigen privaten Studien
einwandfrei unwissenschaftlich nachweisen.
Deshalb ist im partnerschaftlichen Umgang größtmögliche Sensibilität gefragt.
Neben den üblichen körperlichen Symptomen wie Schnupfen, Glieder Schmerzen
und Müdigkeit kommt es nämlich zu gravierenden psychologischen Veränderungen.
Die häufigste ist die sogenannte Weltuntergangs Depression.
Die Erkrankte hadert in dieser Phase mit ihrem Schicksal.
“Mir geht es so schlecht, warum gerade ich? Die Welt ist so gemein!”.
Nun, wie verhält man(n) sich?
Am Besten Sie unterstreichen Ihre Fähigkeit Mitleid zu empfinden, in dem Sie
Ihrer bessere Hälfte Geschehnisse aus Ihrem Leben erzählen, in denen
es auch Ihnen mal richtig dreckig ging.
Das wird sie aufbauen, denn Sie haben sich ja schließlich auch wieder erholt.
Übertreiben Sie ruhig ein wenig,seien Sie ein Vorbild für Tapferkeit.
“Habe ich eigentlich erwähnt, dass ich einmal im Flugzeug
beinahe erstickt wäre weil meine Krebs Metastasen einen
Pneumothorax ausgelöst haben?
Nein?
Oh, das muss ich wohl vergessen haben.
Zum Glück konnte ich mich mit Hilfe eines Kugelschreibers,
zwei Cocktail Strohhalmen und
einer Dose Billig Bier eine super Drainage basteln.
Ist alles hervorragend gelaufen.
Ich meine fast.
Als ich mir den Kugelschreiber zwischen die Rippen gerammt hatte,
habe ich dummerweise vor Schmerz einen Infarkt geschossen.
War gar nicht so einfach sich mit einer Hand zu reanimieren und mit der anderen Hand den Strohhalm in die Dose zu fummeln.
Aber was soll`s, ich habe schon Schlimmeres erlebt!”
Ein anderer Aspekt der weiblichen Influenza ist die verletzte Eitelkeit.
Bedenken Sie, dass Ihre Partnerin sich mit ihrer roten Nase womöglich
als nicht mehr begehrenswert empfindet.
Muntern Sie sie auf und geben Sie ihr zu verstehen, dass Sie nichts
von Ihrer Attraktivität eingebüßt hat.
” Schatz, Du siehst toll aus!
Wirklich Dein angeschwollenes, triefendes Rhynophym fällt fast gar nicht auf.”
Natürlich sind diese Beispiele keine Patent Lösung..
Wer ganz sicher sein will und das Glück seines Lebens nicht an eine
Grippe Welle verlieren will sucht mit seiner Partnerin bei den ersten
Erkältungs Symptomen einen Ehe Therapeuten auf.
Bedenken Sie immer Sie brauchen Ihre Frau.
Wer soll Sie denn sonst pflegen, wenn Sie beim nächsten Infekt
wehleidig auf dem Sofa herum jammern?








