NRW; Kein Geld für Obdachlose
15. Oktober 2008 | Von harry | Kategorie: (A)SozialesJürgen Rüttgers ist der Schirmherr der Obdachlosen Initiative ” Gemeinsam gegen die Kälte”.
Bisher wurde diese von seinem Ministerium mit einer großzügigen Hilfe
in Höhe von 1,2 Millionen Euro unterstützt.
Ja,ja ich weiß bei solchen Summen kann einem schon schwindelig werden.
Deshalb soll diese nun auch gestrichen werden.
Begründung; Etat Probleme. Woher kommt das nur?
Ein Schelm, wer böses dabei denkt!
Das wäre von einem “christlich demokratischen Politiker” auch zuviel verlangt sich gleichzeitig
um die Banken und die Menschen zu kümmern, die auf ihnen den Winter verbringen.
Vielleicht handelt es sich ja auch nur um ein sprachliches Problem.
Herr Rüttgers ist schließlich nur “Schirmherr” und nicht “Dachüberdemkopfherr”,
oder “Sattherr.”
Es kommt noch besser.
Die Obdachlosigkeit soll um 70% zurück gegangen sein.
Kein Wunder, denn es werden nur die Menschen erfasst,
die in Notunterkünften leben.
Die Dunkelziffer ist erschreckend hoch wie die Obdachlosen Initiative bestätigt.
So sollen bundesweit 500.000 Menschen ohne Wohnung leben,
30.000 der Betroffenen leben auf der Strasse.
Mein Vorschlag für die CDU/FDP;
Einfach sämtliche Notunterkünfte abschaffen, dann haben wir auch keine
Obdachlosigkeit mehr,zumindest statistisch.
Ist das nicht herrlich?
Nein, keine Angst, die Bürger verstehen das.
Jetzt müssen wir nun einmal alle den Gürtel enger schnallen.
Die Not leidenden Kredit Institute brauchen uns, das erfordert nun einmal Opfer.
Und mal ehrlich, 1,2 Millionen Euro sind da sowieso nur ein symbolischer Beitrag,
den die Landes Regierung den Obdachlosen abverlangt.
Das verbrennen die Banken in 10 Minuten!
Also bitte, ja.









Meine Tochter und ich waren bisher immer der Meinung, daß Jürgen Rüttgers zu den Politikern gehört,
die noch ein wenig human sind und etwas für die Armen übrig haben.
Nachdem wir gestern die Sendung von Plus-Minus im Fernsehen über die Obdachlosen in Nordrhein-Westfalen gesehen haben, hat sich unsere Meinung über ihn geändert.
Wie kann man nur so herzlos und egoistisch als Politiker sein und an den Ärmsten der Armen sparen.!
Wir können nicht verstehen, daß man da noch mit einem guten Gewissen schlafen geschweige denn in die Kirche gehen kann.
Ich selbst habe zeitlebens - schon als Kind - unter der Geldnot meiner Familie leiden müssen und später
auch - im Erwachsenen-Alter - mit meiner eigenen Familie.
Seit meiner Kindheit drücke ich meine Gedanken und Gefühle in Gedichtform aus, und es ist mein Bestreben, meine zahlreichen Gedichte unter die Leute zu bringen, um diese damit zu erfreuen, was
mir auch schon häufig gelungen ist, indem meine Gedichte schon oft in Zeitschriften abgedruckt und auch
im Radio gesendet worden sind.
Hier nun mein Gedicht, in dem ich ausdrücke, wie ich über die Sache “Geld” denke :
Schmutziges Geld
Schmutziges Geld -
Bazillus der Reichen.
Ich buckle vor dir
am Morgen und am Abend
und in der Nacht.
Du würgst und nährst mich zugleich.
Während mein Bauch sich füllt von dir,
spuckt meine Seele die Ehre aus,
die Gott mir gab von Geburt.
Schmutziges Geld -
Ich krieche vor dir
wie ein Sklave im Schlamm
vor dem Herrn.
Du herrschst über alle und alles,
öffnest Türen und schließt sie
und zauberst in unschuldige Augen
falschen Glanz.
An den Händen der Menschen klebst du
bis hin zum Grab.
Und dort noch liegst du versteckt
in den Blumen.
Ingeborg Fritsche
Denkt bitte auch an die Menschen, die in Deutschland bettelarm sind. Es gibt genug davon !
Öffnet für sie Eure Augen und Herzen !
Es grüßt Euch alle, die Ihr nicht still zum Unrecht seid !
Eure
Ingeborg Fritsche
Vielen Dank für diesen tollen Kommentar!
Harald