Die Zwingneurose

12. September 2008 | Von harry | Kategorie: (A)Soziales

Die Zwingneurose hat sich in unseren Breiten
flächendeckend  epidemisch ausgebreitet!
Leider wird die Zwingneurose, in der psychiatrischen und psychologischen
Praxis, nur allzu oft als sozial adäquates Verhalten fehlgedeutet.
Die Diagnostik gestaltet sich hierbei auch äußerst diffizil.


© ingo132 / PIXELIO

Im Gegensatz zur Zwangsstörung ist der Patient nicht selber von den
Zwängen betroffen- nein, er konfrontiert seine Umwelt mit seinen Neurosen.
Handelt es sich bei dem Erkrankten um einen Entscheider aus Politik,
Rechtswesen, oder Verwaltung, kommt es hierbei zu akuten Anfällen
massivster Logorhö.
Die Folge ist dann ein massenhafter Auswurf unsinniger Gesetze und Bestimmungen.
Man kann schon heute nicht mehr übersehen, wie die Seuche um sich greift.
In den Großstädten wissen Hundehalter bereits was Zwinger Haltung heißt.
Fraktionszwing,  Zwingsarbeit für einen Euro und sogar der schlimmste Ketten Raucher muss nun zu ewiger Gesundheit gezwungen werden, selbst wenn er sich mit Händen und Stümpfen wehrt……und und und.
Oder denken Sie an die “Zwing- Demokratie- Kampagne” in Afghanistan!
Es ist wirklich entwürdigend, wie tief die Befallenen im Laufe dieser chronischen
Erkrankung schließlich fallen.
Im Endstadium kommt es dann zur finalen Gehirnerweichung, in einem ansonsten
organisch völlig gesunden Körper.
Wir reden von der sogenannten “vitalen Demenz”.
Zum Glück wird dies weder von den Patienten, noch von ihren Angehörigen bewusst erlebt.
Nur von ihrer Umwelt!
Wie immer.

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