Die Raucher Plakette kommt!
26. September 2008 | Von harry | Kategorie: (A)SozialesDie Ärztekammer konnte sich mit ihrem Vorschlag, das Rauchen als
Krankheit anzuerkennen durchsetzen.
Endlich wird nun auch eine Abrechnungs Möglichkeit für die
zeitintensive Betreung der Nikotin Süchtigen geschaffen.
Wer hat noch nie eine Praxis erlebt in der die ganze Sprechstunde zu einem
Chaos geriet, nur weil der Arzt einem Betroffenen stundenlang das Rauchen abgewöhnt?
Eben, jeder!
Sag ich doch.

© Klausi / PIXELIO
Natürlich wird nun auch die Qualität der Behandlung wesentlich verbessert.
Kaum ein Mediziner rät heute Patienten weniger zu rauchen, nein Radikalität ist
heute von den Ärzten gefordert.
Dies setzt Sensibilität und viel Zeit für intensive Aufklärung voraus.
Jeder Rückfall wird von den Hausärzten künftig sofort an die Krankenkasse gemeldet.
Dies erspart dem Süchtigen die aufwendige Dokumentation seines Krankheit Verlaufs .
Dort werden dann die notwendigen Maßnahmen für eine weitere Betreuung in einer
geschlossene Sucht Station eingeleitet.
Ferner werden Resistenzraucher künftig zum Tragen von Raucher Plaketten verpflichtet.
Diese sind dann nach Erhebung der Emissionsgebühr und einer Nikotin Service Pauschale
bei den Krankenkassen erhältlich.
Als Raucher ist man ab dem 1.1.2009 verpflichtet diese in der Öffentlichkeit gut
sichtbar an der Kleidung zu befestigen.
Nur so kann ein konsequenter Nichtraucher Schutz gewährleistet werden.
Der friedliche, um seine Gesundheit bemühte Mitbürger hat ein Recht zu erfahren
welches Gefährdungs Potential von seinem Gegenüber ausgeht.
Für den Raucher ermöglicht das einen harmonischeren Umgang mit seiner Umwelt.
Wird er direkt als Suchtkrank erkannt darf er mit mehr Verständnis rechnen,
wenn er mal wieder nervös und gereizt ist, weil er nicht rauchen darf.
Das Bundes Gesundheits Ministerium freut sich jedenfalls mit diesem
Maßnahmen Paket eine Lösung gefunden zu haben, die den Wünschen der Raucher
und Nicht Raucher gleichermaßen Rechnung trägt.








